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Volle Kraft voraus: Verschub der Buselohbrücke geglückt

13.12.2016

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Ende November 2016 bahnten sich Nacht für Nacht 2.100 Tonnen Stahl ihren Weg über die Bahngleise an der Buselohstraße in Bochum. Rund 85 Meter legte die neu gebaute Brücke insgesamt hinter sich. Eis und Kälte zum Trotz.


Die vormontierte Brücke wurde in den nächtlichen Sperrpausen langsam über die Gleise zwischen die Auflagepunkte eingeschoben. Mit Hilfe hydraulischer Zylinder schaffte die etwa 85 Meter lange Brücke so rund zwölf Meter pro Nacht. In den nächsten Tagen wird sie in ihre endgültige Position gerückt und abgesenkt.
Zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens herrscht betriebsame Ruhe auf der Baustelle. Jeder der rund 30 Anwesenden weiß dann genau was er zu tun hat. Denn, wenn um 5 Uhr morgens das Signal ertönt und der erste Zug wieder fährt, muss das Tagesziel erreicht sein, um die neue Stahlbogenbrücke von ihrem Baufeld an der Harpener Straße über sechs Gleise hinweg in Position zu schieben. Die Brücke verbindet die Harpener Straße mit der Buselohstraße, wo später ein Kreisverkehr angeschlossen wird.
Zuständig für den Neubau der Stahlbogenbrücke und die Erschließung der angrenzenden Verkehrswege sind die Abteilungen Ingenieur- und Tiefbau von Heinrich Walter Bau. Wenn die Brücke im Mai freigegeben wird, übergibt der Ingenieurbau das Zepter an seine Kollegen aus dem Tiefbau.
Für die Stadt Bochum ist es eines der größten Brückenbauprojekte und zudem eines das dringend erforderlich war. Denn die alte Brücke war aufgrund von Schäden bereits seit 2008 für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 2,8 Tonnen gesperrt. Dadurch waren selbst Busse gezwungen eine Umleitung zu fahren. Dem Ende der Bauarbeiten wird entsprechend freudig entgegengefiebert.
Die gesamte Maßnahme wird im November 2017 fertiggestellt.
 

Aktuelle Bilder der Maßnahme sehen Sie hier:

https://www.bochum.de/C125708500379A31/vwContentByKey/W2A4NHDZ209BOCMDE (Quelle: Stadt Bochum)
http://www.radiobochum.de/bochum/lokalnachrichten/lokalnachrichten/article/-c20a4548a3.html

Verschub der Buselohbrücke in Bochum, Foto: M. Henning